Wer bisher noch beim Kauf einer privaten Wallbox zögerte, sollte spätestens jetzt ins Grübeln kommen, denn die Förderbank KfW bezuschusst Ladepunkte mit 900 Euro. Nutzt du zum Beispiel unsere Wallbox Pulsar Plus und unseren Installations- und Anmeldeservice, sind das bereits über 60% der gesamten Investitionssumme. Das ist nicht nur gut für dich, sondern ist auch ein wichtiges Signal aus der Politik für die Verkehrswende, denn die Anzahl der öffentlichen Ladestationen wird der wachsenden Zahl von Elektrofahrzeugen nicht gerecht.

Förderung für private Ladestationen

Die KfW bezuschusst im Rahmen ihres Programms „Ladestationen für Elektroautos – Wohngebäude“ (Förderprogramm 440) die Investitions- und Installationskosten für einen nichtöffentlichen Ladepunkt, also zum Beispiel eine Wallbox, mit 900 Euro.

Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Wohnungsunternehmen und -genossenschaften. Da die Förderung pro Ladepunkt gilt, kann beispielsweise eine Wohnungseigentümergemeinschaft den Zuschuss auch für mehrere Ladepunkte beantragen. Ladestationen in Unternehmen werden mit diesem Programm zwar nicht gefördert, für sie gibt es jedoch andere Möglichkeiten.

100 Prozent Ökostrom

Die Verkehrswende gelingt nur, wenn der Strom für die Elektrofahrzeuge nicht aus fossilen Energieträgern stammt, sondern erneuerbar erzeugt wird. Daher ist es konsequent, dass die KfW ausschließlich Ladepunkte bezuschusst, die Ökostrom beziehen. Ein wichtiges Detail: Der Strom muss nicht unbedingt vor Ort produziert werden, ein entsprechender Stromliefervertrag ist ausreichend. Ein privater Haushalt, der 100 Prozent Ökostrom bezieht, ist damit förderberechtigt.

Allerdings ist dieses Modell weit weniger vorteilhaft als die Kombi aus eigener Photovoltaikanlage und Wallbox. Der Grund: selbst erzeugter Solarstrom ist deutlich günstiger als der Strom vom Energieversorger. Aber auch, wer möglichst autark leben möchte ist darauf angewiesen, für das eigene Auto auch die eigene Energie zu nutzen. Nur so senkst du die Abhängigkeit von externen Versorgern.

Antragsstellung vor der Installation

Du musst den Zuschuss für eine Ladestation im KfW-Förderportal vor der Installation beantragen. Als Beginn deines Vorhabens gilt bereits die Bestellung der Ladestation. Allerdings musst Du nicht auf die Genehmigung deines Antrags warten, um die Wallbox installieren zu lassen. (Link zum Antrag)

Die Ladestation ist nur förderfähig, wenn sie eine Leistung von 11 Kilowatt hat. Eine höhere Leistung schließt sie nicht vom KfW-Programm aus, das Gerät muss jedoch auf 11 Kilowatt gedrosselt werden. Außerdem muss die Ladestation auf der Liste der förderfähigen Modelle aufgeführt sein.

Das KfW-Förderprogramm für E-Ladestationen ist im November 2020 mit 200 Millionen Euro gestartet. Seitdem musste das Bundesverkehrsministerium das Budget mehrmals aufstocken und die Vergabe zeitweise stoppen, weil die Nachfrage so groß war. Auch viele Bundesländer und Kommunen bieten Förderprogramme für E-Ladepunkte an. Einige dieser Programme richten sich aber nicht an Privatleute. Der KfW-Zuschuss ist deshalb besonders für Privathaushalte interessant. Außerdem ist die Antragstellung einfach.

Ein Tipp: unser Team hilft dir gerne bei der Antragsstellung, melde dich einfach, wenn du Fragen dazu hast.

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