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Hallo Leute! E-Mobility ist ein Reizthema. Muss es aber nicht sein. Wenn man das Thema im Gesamtkontext betrachtet und die üblichen Geschichten aus Politik und Medien dazu in Frage stellt, ist die Sache relativ eindeutig. Mehr dazu erzählt euch Ivan im heutigen Blogbeitrag und beantwortet Fragen rund um E-Mobility.

Ist E-Mobility für Unternehmen sinnvoll?

Ivan: “Erst mal muss man die Frage stellen, was ist das für ein Unternehmen, wenn das ein reines Logistikunternehmen ist, was 40 Tonnen LKWs im Fuhrpark hat und davon dann die Hälfte auf ewig langen Strecken auf der Autobahn unterwegs ist. Dann würde ich heute sagen ne, für den macht die E-Mobility, Stand heute kein Sinn.

So ein LKW hat heute mit einer Batterie, weiss nicht, 200-300 Kilometer Reichweite, macht keinen Sinn. Habe ich aber ein Unternehmen was vielleicht Kinder mit einem kleinen Bus irgendwo abholt und in den Kindergarten bringt und ich eine feste Strecke kreise, dann macht tatsächlich auch in so einem Fuhrpark, in so einem Unternehmen auch E-Mobility Sinn. Und dann habe ich vielleicht 100 oder 150 Kilometer am Tag, die ich fahren kann. Und das mache ich dann mit dem Elektrobus und ein Elektrobus der braucht die Hälfte von dem, was ein Diesel betriebener Bus heute braucht, am Ende des Tages. Und damit würde ich sagen, es macht auf jeden Fall Sinn, wenn man natürlich jetzt ein Lieferunternehmen hat oder oder man die Pizzas ausfährt oder so was, dann kann ja auch E-Mobility heißen, ich fahr mit so einem Elektroroller durch die Gegend und dann kann das natürlich auch wiederum spannend sein, weil so ein Elektroroller braucht auch relativ wenig Energie, wenig Strom, er ist leise, verpestet die Luft nicht und es rechnet sich auch am Ende des Tages.

Ganz pauschal gesagt, E-Mobility macht für alle Sinn, egal in welcher Form. Von daher Verbrenner machen keinen Sinn mehr. Welche Nachteile haben E-Autos? Aus meiner Sicht keine. Eine ganz eigene Sichtweise. Ich weiß, dass es da natürlich Menschen gibt, die sagen, Ja aber das Lithium, was da abgebaut wird, das wird unter ganz bösen Bedingungen gemacht. Und irgendwelche Akkus haben dann auch irgendwie noch Kobalt drin und das Kobalt kommt irgendwo aus Afrika und keine Ahnung was. Das hat aber alles nichts mit dem E-Auto zu tun. Das hat was mit den Firmen zu tun, die die Rohstoffe genauso abbauen, wie sie sie abbauen. Das hat was damit zu tun, dass es Politik gibt und dass es Unternehmen gibt, die einfach den Gewinn maximieren wollen. Das kann man dem E-Auto nicht ankreiden. Ich könnte genauso sagen ein Verbrenner produziert ein Problem, weil man den Rohstoff für das Diesel Auto irgendwo aus, weiß nicht, Saudi Arabien herholt oder aus irgendeinem anderen totalitären Staat letztendlich. Und auch da gibt es politische Schwierigkeiten und Umweltverschmutzung oder wie jetzt vielleicht gerade aktuell die Pipeline, die da scheinbar irgendwie sabotiert wurde und jetzt Millionen Tonnen von Methan in die Umwelt fließen, letztendlich. Das sind Nachteile von irgendwelchen Konzepten von Verbrennern. Die kann man aber nicht dem Verbrenner als solches angreiden, sondern es geht eher um die Struktur dahinter und insofern haben E-Autos aus meiner Sicht heute nur einen Nachteil gegenüber den konventionellen Verbrennern und da würde ich vielleicht einen einzigen Punkt nennen. Sie sind noch zu teuer, unter Umständen. Aber auch da wandelt sich gerade ganz viel. Es wird immer spannender, es kommen immer mehr neue Hersteller, die auch einen vernünftigen Preis haben.

Aber aus meiner Sicht gibt es keinen echten Nachteil.”

Ist E-Mobility wirklich umweltfreundlich?

Ivan: “Na ja, was ist denn umweltfreundlich? Sind wir Menschen umweltfreundlich? Ich würde mal sagen, wir Menschen sind auch nicht gerade umweltfreundlich mit unserem Kunstfasern und Turnschuhen und Gummi und Kunststoff und was auch immer. Insofern „umweltfreundlich“, das ist so ein Begriff, der wird heute sehr pauschal verwendet. Ich glaube eher, man müsste sich die Frage stellen, was für einen negativen Einfluss habe ich denn mit einer Technik auf meine Umwelt? Und dazu gehört laut meiner Ansicht auch die Schall-Emission die ein Verbrenner macht, wenn er mit seinem getunten AMG irgendwo durch die Gegend fährt und den Klappen Auspuff aufmacht und der dröhnt dann vorbei und ich Ohrenschmerzen bekomme, dann ist das auch ein Umwelteinfluss.

Und insofern es gibt immer Umwelteinflüsse und ist E-Mobility grundsätzlich umweltfreundlich, wenn es darum geht, sozusagen die Frage zu stellen wo kommt der Strom her, den ich meinem Elektroauto oder meinem Elektroroller verfahre? Dann muss man die Frage eigentlich wiederum nach hinten schieben. In Thema Solar, Solarmodule, Solaranlage kann ich mein Elektroauto mit Photovoltaik, mit Strom laden, den ich selber produziert habe?

Dann ist ein Elektroauto sehr sauber. Der Strom kommt vom Dach, der hat keinen Einfluss auf die Umwelt. Das tut der Sonne nicht weh, wenn man den Strom von der Sonne durch das Solarmodul ins Elektroauto laden tut. Und dann ist es sehr freundlich. Wenn ich natürlich mein Elektroauto nehme und hängs irgendwo an ein Stromnetz, wo der Strom nur aus Kohle produziert wird, dann ist es mit Sicherheit nicht so umweltfreundlich.

Insofern das E-Auto als solches ist umweltfreundlich. Es geht eher um die Struktur, die dahinter steht. Letztendlich, wie wird das ganze gehändelt am Ende des Tages? Auch hier müsste man konkreter um das drumherum beim Thema E-Mobility reden, letztendlich.

Kann man da auch, denn da gibt es das eine oder andere Video, was wir schon gedreht haben zum Thema Wallbox oder sowas. Da könnt ihr auch noch mal gucken. Zum Thema Wallbox oder so, da könnt ihr auch gucken, dann einfach in den Kommentaren unten. Da könnt ihr auch noch mal zum Thema Solaranlage oder Wallboxen schauen. Da gibt es dann auch die Antworten auf Elektromobilität letztendlich.”

E-Auto über ein Minikraftwerk auf dem Garagendach laden?

Ivan: “Jetzt steht hier in Klammer Sonderfrage. Jetzt habe ich schon direkt Angst, die Frage mir durchzulesen. „Kann ich mein E-Auto über ein Minikraftwerk auf dem Garagendach laden?“ Das ist gemein, weil allgemein sollte langsam bekannt sein was ich von diesen Mini-Kraftwerken / Balkon-Kraftwerken halte. Ja, ich kann es laden. Man müsste mal ein bisschen Mathematik betreiben und die Frage so stellen: Mein Mini-Kraftwerk in Deutschland, zulässig sind 600 Watt. 600-Watt Modul darf ich mir irgendwo hinhängen, muss es nur anmelden. Ich muss es mir nicht genehmigen lassen. Jetzt kann man die Frage stellen, wie viel Energie produziert ein 600 Watt Modul, wenn eine Stunde lang darauf die Sonne scheint und die perfekten Bedingungen vorherrschen? Das sind 0,6 kW in einem ganz tollen angenommenen Fall. 0,6 kW. Das heißt 0,6 Kilowattstunden. Ein Elektroauto braucht, wenn es sehr sparsam ist, 12-15 Kilowattstunden. Der Durchschnitt ist eher bei 20 Kilowattstunden. Da kann man sich gut vorstellen, dass man um rund 100 Kilometer weit zu fahren, sein Elektroauto unter idealen Bedingungen wahrscheinlich eine ganze Woche lang an ein Mini-Kraftwerk hängen müsste. Insofern, selbst wenn der Beitrag sehr sehr minimal ist, es macht immer Sinn. Werde ich damit glücklich? Nein. 15-20 Kilowattstunden Verbrauch heißt wahrscheinlich das Auto zwei Wochen lang laden, um 100 Kilometer weit fahren zu können, braucht kein Mensch. Macht in der Größe keinen Sinn. Es macht zwar technisch Sinn saubere Energie zu nutzen aber praktisch ist es in diesem Fall nicht ausführbar.

Von daher und ob das Mini Kraftwerk unbedingt auf dem Garagendach liegen muss, das ist ja jetzt auch noch mal so eine Frage, wo lege ichs hin? Da gibt es übrigens schöne Beispiele, wenn man sich dafür interessiert und da kann man auch mal das Thema Energiewende betrachten und eben nicht den deutschen Bürokraten angucken, sondern man macht einen Blick nach Holland rüber. Da gibt es ganz smarte Lösungen, da wird Energie eingespeist, und Energie zurückgeholt und am Ende vom Jahr wird bilanziert, wie viel habe ich verbraucht, wie viel habe ich eingespeist? Und dann kriege ich die Differenz ausgezahlt. Also man kann das auch sehr, sehr viel unbürokratischer lösen, was uns auch andere Länder vormachen. Wir haben hier in Deutschland eher das Problem der Bürokratie und deswegen haben wir auch das Thema der Mini Kraftwerke mit 600 Watt. Ansonsten gäbe es dieses Thema gar nicht. Wenn wir nicht die Bürokratenschimmel dahinter hätten, dann hätten wir auch große Anlagen, die wir sehr einfach bauen können und dann bräuchten wir die Frage so gar nicht stellen nach Minikraftwerken. Ist ein typisch deutsches Thema, ein typisch deutsches Thema. „

Was ist E-Mobility?

Ivan: “Nächste Frage: Was ist E-Mobility? Das E steht in der Regel für Elektro und damit ist alles gemeint, was irgendwie elektrisch angetrieben wird. Jetzt könnten wir sagen, der Fahrstuhl im Haus wird auch mit Elektromotoren angetrieben. Also gehört der Fahrstuhl auch zur Elektromobilität. Dazu gehört aber auch dann vielleicht das Skateboard, was elektrisch angetrieben wird, oder das Fahrrad, was eine elektrische Unterstützung hat. Oder der, der einen Rollstuhl, benutzt und ne elektrische Unterstützung hat. Insofern ist alles, was ein E-Motor hat und dieser Elektromotor jemanden vorwärts bringt, mobil macht, ist es E-Mobility. Woran denken die Menschen in der Regel wenn sie die E-Mobility hören? Es ist in der Regel, in erster Linie das Elektroauto und vielleicht in zweiter Linie dann irgendwo ein Elektroroller oder oder ein Pedelec. Letztendlich und dann endet aber in unserem Verständnis sozusagen das Thema, E-Mobility Das heißt, diese Senioren Flitzer, die es da gibt, die mit sechs Stundenkilometer durch die Gegend fahren und irgendwelchen Menschen sozusagen die Möglichkeit der Mobilität geben, die es auch schon ewig gibt letztendlich, das sind auch E-Mobile. Darüber reden wir aber in der Regel nicht, wenn wir über E-Mobility reden. Also insofern Alles, was einen Elektromotor hat und mich mobil macht, ist ein Elektromobil, würde ich jetzt mal behaupten, wenn da jemand eine andere Idee dazu hat, was ein Elektromobil sein könnte, gerne die Frage stellen. Ich würde mich freuen, wenn es da irgendjemand gäbe, der mir was anderes erzählt, dann hätten wir mal vielleicht ein neues Thema das wir besprechen könnten.”

Wie lässt sich E-Mobility mit Photovoltaik verbinden?

Ivan: “Das ist tatsächlich in der Tat ein sehr spannendes Thema, weil es lässt sich sehr gut verbinden. Photovoltaik ist ja grundsätzlich die Gewinnung von elektrischer Energie aus Sonnenlicht. Es gibt ja die Frage nicht, wie groß ist mein Dach, wie viel produziert meine Photovoltaik? Es geht einfach nur darum: Kann ich mit Sonnenlicht Strom produzieren? Ja, können wir. Mit einer Photovoltaikanlage. Habe ich Strom produziert, kann ich meinen Strom beliebig verwenden. Ich kann damit einen Wasserkocher betreiben oder mein Frühstück kochen. Oder ich kann eben meinen Strom nehmen und den ins Elektromobil in mein Elektroauto laden. Dazu hatten wir auch schon mal ein Thema mit, „Was ist ein E-Mobil?“. Insofern kann ich meinen Strom nehmen und kann damit auch mein Elektromobil betreiben. Und ja, man kann es immer super miteinander verknüpfen. An der Stelle vielleicht noch mal so eine Überlegung am Rande. Wir gehen alle irgendwo auf der grünen Wiese einkaufen, bei Rewe, Lidl, Aldi, DM oder Denns oder wie die ganzen Märkte heißen. Und viele dieser Märkte haben heute schon Photovoltaikanlagen auf dem Dach. Würden wir unsere Gesetzeslage ändern, dann könnten wir alle unsere Elektroautos bei Rewe, Lidl und Co, auf der grünen Wiese oder beim Kino, das eine Photovoltaikanlage hat, sozusagen sehr effizient lokal mit Sonnenenergie laden und könnten rein theoretisch mit der Sonnenenergie nach Hause fahren und könnten rein theoretisch die Sonnenenergie, die wir irgendwo auf der grünen Wiese gekauft haben, über unser Ladekabel in die Steckdose stecken und den Strom aus dem Elektroauto zurück ins Haus transportieren und uns damit autark versorgen. Kleines Rechenbeispiel: Deutsche Familie, 3600 Kilowattstunden Jahresverbrauch geteilt durch 365 Tage, landen wir bei zehn Kilowattstunden in 24 Stunden. Wir haben schon mal gehört, dass ein Elektroauto 20 Kilowattstunden auf 100 Kilometer braucht. Also habe ich einen relativ großen Akku drin mit 50, 60, 80, 90 Kilowattstunden. Wenn ich aber nur zehn Kilowattstunden in 24 Stunden verbrauche, könnte ich ja hergehen und vielleicht 30, 40 Kilowattstunden aus dem Elektroauto rausholen, in meine kleine Batterie zu Hause laden, die ich zu Hause im Keller habe obwohl gar keine Solaranlage auf dem Dach ist. So könnte ich mich mit meiner dezentral produzierten Sonnenenergie, die ich auf der grünen Wiese gekauft habe, die total sauber und effizient und grün genug ist und keinen Impact auf die Natur hat, versorgen. Ich könnte meine Batterie zu Hause laden und mich daraus sozusagen fünf Tage lang autark versorgen. Wäre ein komplett neuer Ansatz, den man mal miteinander besprechen müsste.

Und vielleicht einfach mal das Thema Dezentralisierung der Energie ansprechen und nicht immer in alten Mustern denken und immer den zentralen Gedanken haben. Ich habe ein großes Kraftwerk und produziere irgendwo meinen Strom. Der muss sich dann nur noch verteilen. Nein, wir können auch Strom dezentral produzieren und ihn dann über verschiedene Möglichkeiten auch mit dem Elektroauto über weite Strecken transportieren und ihn ganz woanders für völlig andere Zwecke nutzen. Dem Strom ist es grundsätzlich völlig egal, wo er herkommt und wofür er verwendet wird. Er ist nicht böse, wenn man ihn ins Elektroauto tut oder wenn man damit den Toaster betreibt. Dem Strom ist es komplett egal. Insofern befreit euch mal von dem, was uns die Politik und die Medien heute gerade versuchen zu erzählen. Versucht mal ein bisschen um die Ecke zu denken und stellt euch mal die Frage: Wie kann dezentrale Energieversorgung tatsächlich aussehen? Das wäre mal ein interessantes Gesprächsthema, was wir gerne im Zuge der E-Mobility, aber auch gerne im Zuge einer Photovoltaikanlage eines Stromspeichers oder Wallboxen betrachten. Dieses Thema greift alles an und es geht nicht nur um einen Teil der gesamten Geschichte, es geht um die gesamte Geschichte. Ich verabschiede mich für heute. Irgendwann mal wird es vielleicht zu dem Thema noch ein ausführliches Video geben. Bis dahin. Ciao! Euer Ivan.”

 

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